Hausverwaltung Gottwald
Ihre Hausverwaltung für Mainz und Umgebung
persönlich | unmittelbar | direkt

Maria-Oberndorf-Straße 16
55294 Bodenheim

Tel.: 06135 - 71 69 856
Fax: 06135 - 71 69 857

web: www.hv-gottwald.de
Mail: info@hv-gottwald.de
ANZEIGE
ANZEIGE

Die Weinkönigin lädt zur Audienz

Superparty bei Sabrina I.

LAUBENHEIM – Die Majestät rief und alle kamen. Sabrina Möhn, Winzertochter aus Laubenheim und erste Mainzer Weinkönigin seit 1978, feierte mit einer unüberschaubaren Menschenmenge im heimischen Weingut ihre Krönung. Die stilvolle Straußwirtschaft, in der sich zeitweise bis zu 200 Personen aufhielten, schien aus allen Nähten zu platzen. Sogar im angrenzenden Weingarten hatten sich viele geladene Gäste trotz unfreundlichen und stürmischen Wetters versammelt. Die flotte Zweimann-Band "Echt guat" brachte die erste gute Stimmung in den Laden, bevor Sabrina alle ihre vielen Gäste begrüßte.

Sie bedankte sich gerührt bei der kaum überschaubaren Besuchermenge, die gekommen war, um mit ihr den tollen Erfolg zu feiern. Auch vergaß sie in ihrer Rede nicht alle Freunde, Gäste und Bekannten, die sie in so vielfältiger Weise während ihres „Wahlkampfes“ und der fast einjährigen Vorbereitungszeit auf das Amt durch Internetabstimmungen so toll unterstützt hatten. So hätten diese auch mitentscheidend zu ihrem Wahlerfolg beigetragen.

Wobei das Wort „Kampf“ beim genauen Hinsehen und –hören eigentlich völlig unangebracht ist: Sabrina und ihre ebenfalls anwesende Weinprinzessin Malenka Stenner aus Hechtsheim verstehen sich nach wie vor hervorragend. Auch das gemeinsame Bild über Möhns Tresen zeugt davon. Mit Freude blickte die Weinkönigin auf die gemeinsamen letzten Monate zurück, in denen die beiden Mädels viel Spaß miteinander hatten. Sie betonte erneut, dass der Wein ihr und Weinprinzessin Malenka eine Herzensangelegenheit sei. Gewiss werden die beiden im nächsten Jahr bei ihren zahlreichen Auftritten gemeinsam eine tolle Figur machen und das ausgezeichnete Renommee des Mainzer Weins weit über die Stadtgrenzen hinaustragen. Und sie freuen sich riesig darauf, wie auch die anwesende Weinprinzessin erklärte. Man sieht den ihnen die Vorfreude schon deutlich an und fühlt, dass diese echt ist. Beide werden mit Stolz über die hervorragende Entwicklung des Mainzer Weins berichten können, die nach Sabrinas Worten noch lange nicht abgeschlossen ist.

ANZEIGE
Anzeige: Calamistrum der Friseur

Der Männerchor der Laubenheimer Sängervereinigung brachte zur Einstimmung einige bekannte Weinlieder zu Gehör. „Echt guat“ dichtete den Text des bekannten Gassenhauers „Marina“ in „Sabrina“ um und die vielen Besucher sangen begeistert mit. Reichlich Polit- und Weinprominenz hatte ebenfalls den Weg in die Laubenheimer Pfarrer-Goedecker-Straße 13 gefunden. An der Spitze Oberbürgermeister Ebling, der sich zum wiederholten Male freute, dass das Amt einer Weinkönigin nach 37 Jahren wieder installiert worden sei. Er fühlte sich im Kreis der vielen Weinfreunde und der beiden Majestäten sichtlich wohl. Auch habe er „royale Gefühle“ entwickelt, nachdem er gerade von der Amtseinführung des Mainzer Kinderprinzen kam. Ortsvorsteher Gerd Strotkötter war mit Mitgliedern des Stadt- und Ortsbeirats sowie zahlreichen Laubenheimer Vereinsvorsitzenden anwesend. „Laubenheim freut sich, dass etwas von deinem Glanz auf unser ganzes Ort strahlen wird,“ rief er aus.

Die anwesenden Mitglieder des Vereins der Mainzer Winzer e.V. wurden von der Vorsitzenden Sigrid Lemb-Becker angeführt, in ihrer Begleitung der frühere Vorsitzende Hans-Willi Fleischer, und dessen Stellvertrer Horst Hünerkopf. Eine Geste der Verbundenheit in der Liebe zum Wein über den Rhein hinaus war die Anwesenheit der seit drei Jahren regierenden Wiesbadener Weinkönigin Stephanie Kopietz aus Kostheim, die es sich nicht nehmen ließ, ihren Mainzer weinadligen Kolleginnen ihre Aufwartung zu machen. Die Einrichtung einer „Überrheiner“ Weinmajestät gibt es in Wiesbaden nächstes Jahr seit 60 Jahren.

Stephanie zeichnet sich durch besondere Beziehungen zu ihren Mainzer Kolleginnen aus: Sie kennt Malenka Stenner vom gemeinsamen Studium in Geisenheim und mit Sabrina verbindet sie die Freude am Mitwirken in einem Fastnachts-Ballett. Sie freut sich besonders über die enge Verbundenheit mit den Mainzer Winzern: Diese kennzeichnet sich auch dadurch, dass man sich gegenseitig auf beiden Seiten des Rheins zu Weinbergs-Begehungen besucht und beim Wandern durch die herrlichen Wingerte Erfahrungen austauscht.

Richtig rund ging’s dann, als der allbekannte Fastnachtssänger Oliver Mager mit seinen berühmten Liedern fastnachtliche Stimmung in der Weinstube aufleben ließ. Singend, schunkelnd und tanzend gab es so bereits einen Vorgeschmack auf die kommende Kampagne. Und so wurde ganz nach „Meenzer Art“ der neuen Majestät noch viele Stunden gehuldigt.

Klaus Schmitt

Fotos: Klaus Schmitt