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Traditionskonzert vor vollen Rängen

Blasorchester Bodenheim stimmt auf das neue Jahr ein

Die jüngsten Musiker
Die jüngsten Musiker
Winfried Schmitt und Klaus Kissel
Winfried Schmitt und Klaus Kissel
Solo Wolfgang Kirch und Frank Anderlik
Solo Wolfgang Kirch und Frank Anderlik

BODENHEIM – (ks) Weit über 500 Besucher, darunter auch eine Delegation des befreundeten Blasorchesters Grünwettersbach, füllten die Guckenberghalle, als das Bodenheimer Blasorchester mit seinen zwei Kapellen zum Neujahrskonzert lud. Sowohl das große Orchester mit 35 Musikern als auch das Jugendorchester, dem fast 20 Mitspieler angehören, überzeugten mit Klassik, Happy Music, Funk, Marsch, Polka und Rock. Vorsitzender Wolfgang Kirch drückte in seiner Begrüßung seine Freude über die immer größer werdende Akzeptanz des Konzerts aus. Mit „Mir sein die Kaiserjäger“, Karl Mühlbergers 1914 geschriebenem, berühmtesten Marsch aus Österreich, startete das große Blasorchester unter dem Dirigat von Stefan Menges in das Programm. Es folgte eine selten aufgeführte Langversion des legendären Walzers „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß (Sohn). Auf die „Sinfonia per un addio“ folgte das von Wolfgang Kirch und Frank Anderlik musikalisch hervorragend vorgetragene Solo für Tenorhörner „Zwei gute Freunde“. Ein Beweis dafür, dass sich die heutige Blasmusik doch weitgehend von der „Dicke-Backe-Musik“ unterscheidet. Dvoraks feuriger „Slawischer Tanz“ beendete den ersten Teil des Konzerts. Dann gab das fast 20-köpfige Jugendorchester (Dirigent Romuald Musseleck) eine Kostprobe seines beachtlichen Könnens. Nach „La La Land“ folgte das oft kopierte „Proud Mary“. Dann ertönte das alte schottische „Auld Lang Syne“, das dort zum Jahreswechsel gesungen wird. Mit einem der berühmtesten Riffs der Rock-Geschichte verabschiedeten sich die talentierten jungen Musiker. Der Super-Hit „Smoke on the water“ von Deep Purple löste große Begeisterung im Publikum aus. Eine tolle Idee war es, während des gesamten Konzerts untermalende Bilder auf den Bühnenhintergrund zu projizieren. Natürlich wurden auch verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Der 1. Vorsitzende des Kreismusikverbandes Rheinhessen, Marc Kaden, ehrte für 60-jährige Mitgliedschaft Winfried Schmitt und Klaus Kissel, 50 Jahre ist Heinz-Werner Spenkuch dabei. Seit 40 Jahren sind Anne Holdenried und Wolfgang Kirch aktiv. Seit 10 Jahren verstärken Eva Kamp, Sandra Klöver und Patrick Knussmann das Ensemble und bei der Jugendkapelle sind Annika Kraß, Rebecca Pardal Gonzales, Luca Stiemke und Niklas Theis dabei. Im zweiten Teil des Konzerts überzeugte das große Orchester mit Potpourris von „Pur“ und Westernhagen, den „Kindern von Eger“, „Salutas Amigos“ und „Alte Kameraden“. Bei den stürmisch geforderten Zugaben lief die Kapelle noch einmal zur Höchstform mit Erinnerungen an die Les Humphries Singers und Bill Ramsey auf. Damit klang das von Kurt Sell moderierte und höchst gelungene Neujahrskonzert aus.

Fotos: Klaus Schmitt