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Tolle Premiere des Rhoiadels

MAINZ – Exakt drei Monate nachdem der letzte Vorhang fiel, konnten die „Rhoiadligen“ ihre neue Spielstätte mit dem Klassiker „Mombacher Klappsmiehl“ einweihen. Nach dem Auszug aus dem Mombacher Auktionshaus Schnappenberger konnte schnell eine neue Heimat für das Mundart-Theater gefunden werden, die „NeueGoldenRoss-Kaserne“ (Mombacher Straße 68). Den großen Anstrengungen der vielen freiwilligen Helfer ist es zu verdanken, dass das Theater punktgenau zur Premiere fertig wurde. Dafür bedankte sich der Vorstandsvorsitzende Markus Andres, der gleichzeitig Autor und Regisseur des Kultstücks „Die Mombacher Klappsmiehl“ ist, in seiner Begrüßungsrede in der neuen Umgebung herzlich. Die komplette Innengestaltung des Theaterraums inkl. Bühne und der Nebenräume wurde in unzähligen Stunden neu erstellt. Alle Zweifel, ob rechtzeitig bis zur Premiere alles fertig würde, konnten am Vorabend der Uraufführung ad acta gelegt werden. Es hatte geklappt, nachdem die Generalprobe zwei Tage zuvor noch in einem anderen Raum stattfand. Somit stand das quirlige Ensemble am Eröffnungsabend erstmals auf der Bühne. Das Theater ist mit seinen 120 Plätzen ein wahres Schmuckstück, das sicher bald im Munde aller Freunde der Mainzer Mundart sein wird. Der Standort ist aufgrund eines großen Parkplatzes ideal. Das Catering ist traditionell: Speisen und Getränke abholen – notieren – beim Rausgehen bezahlen. Die Eröffnungspremiere kam schnell ins Laufen und wurde oft durch Szenenapplaus unterbrochen. Den Akteuren schlug bereits beim ersten Auftritt ein warmer Applaus entgegen. Das war ihnen Anstoß genug, alle Register ihres tollen Könnens zu ziehen. Die Story der „Klappsmiehl“ ist eine Abfolge von brillanten Dialogen und atemberaubenden Slapstick-Einlagen. Viele Lach- und Klatschsalven donnerten während der Aufführung durch das geschmackvoll eingerichtete Theater. Ob es die scheidende Klappsmühlen-Chefin Prof. Dr. Sophia Liebig (Rita Liese), ihre „ibberzwerche“ Nachfolgerin Dr. Katharina Wohlleben (Petra Beringer), die rustikale Angestellte Elke Kachelmann (Christina Seitz), die süße Nichte Sabine Lichtermann (Carole Runkel) oder der geistig etwas gutmütige Pfleger Kai Schuld (Klaus Ritter) war - sie alle waren Topbesetzungen mit großem schauspielerischen Talent. Nahtlos passten sich diesem hohen Spielniveau auch die drei „schweren Fälle“ und „Ober-Bekloppten“ aus Zimmer 13 an. Egon Lichtermann (Wolfgang Schneider), der leicht unterbelichtete Eintracht-Fan, „König“ Drosselbart“, (Ralf-Rainer Hundertmark), der coole und der völlig bekloppte Einstein (Volkmar Braun) spielten so, dass sich ihr Wahnsinn in sprühenden Funken auf das Publikum übertrug. Langanhaltender Applaus ließ das neue Theater erbeben. Nach einigen skurrilen Ereignissen wurden die Zuschauer jedoch mit der an den Kern gehenden Gretchenfrage: „Wer sind nun eigentlich die Bekloppten?“ frohgestimmt in den Abend entlassen.