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Prächtiges Konzert der Concordia

Sänger feiern 145-jähriges Bestehen

Michael Christs „free voices“ in Aktion. Das Publikum dankte mit stehendem Beifall
Michael Christs „free voices“ in Aktion. Das Publikum dankte mit stehendem Beifall
Michael Christs „free voices“ in Aktion. Das Publikum dankte mit stehendem Beifall
Michael Christs „free voices“ in Aktion. Das Publikum dankte mit stehendem Beifall Foto: Klaus Schmitt

Von Klaus Schmitt

BODENHEIM – Es war eine perfekte Präsentation des ältesten Bodenheimer Gesangvereins „Concordia“. Nachdem der 2. Vorsitzende Harald Mück die zahlreichen Gäste im Hermann-Weber-Saal zur Feier des 145-jährigen Bestehens begrüßt hatte, gab Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig einen historischen Überblick über die "Concordia" und sprach von einem jederzeit intakten Vereinsleben. Dafür seien auch die mittlerweile schon vielen gefeierten Feste ein Zeichen. Er freute sich über den im Jahr 2000 gegründeten gemischten Chor „free voices“. Hans-Peter Breitenbachs gekonnte Moderation informierte über die Lieder, mit denen sowohl der Männerchor von Dirigent Frank Häser als auch Michael Christs „free voices“ Kostproben ihres breit gefächerten Repertoires gaben. Die beiden hatten ein anspruchsvolles und perfekt vorgetragenes Konzert zusammengestellt. Vom historischen „Abends im Walde“ von F.A. Kern über das „Weit, weit weg“ des österreichischen Mundart-Rockers Hubert von Goisern, Satchmos „What a wonderful world“ bis hin zu Udo Jürgens‘ prophetischem „Ihr von morgen“ reichte das Repertoire des Männerchors. Das „Bierlied“, Freddy Quinns Super-Schnulze „Heimweh“, Verdis gewaltiges „Erhebet das Glas“ und der Vangelis Super-Hit „Conquest of Paradise“ sowie der Top-Hit „An Tagen wie diesen“ der Toten Hosen waren alle ein wahrer Ohrenschmaus, den die jung gebliebenen, älteren Herren darboten. Mit dem von Chorleiter Michael Christ arrangierten Pink-Song „Just give me a reason“ starteten die “free voices” ihren Konzertbeitrag. Beim gefühlvollen „Bridge over troubled water“ von Simon and Garfunkel hätte man im Saal die berühmte Stecknadel fallen hören können. Auch das vielfach gecoverte „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „Gabriellas Song“ (tolles Solo: Siggi Schumacher-Weigel!) lösten beim Publikum - wie schon der Vortrag des Männerchors - stehende Ovationen aus. Hoch emotional floss das „Take me to church“ („We were born sick“) von der Bühne ins Auditorium, ebenso Totos Welthit „Africa” und natürlich das „Rolling in the deep“ der mittlerweile schon legendären Adele. Ein besonderes Schmankerl des Programms waren die Soli von Frank Häser, den Michael Christ zu Mozarts „In diesen heiligen Hallen“ aus der Zauberflöte begleitete. Bei Milchmann Tevjes unvergesslichem „Wenn ich einmal reich wär“ aus „Anatevka“ hob Häser mit seinem Ausnahme-Bass das ganze Auditorium von den Stühlen. Glücklich kann sich ein Verein nennen, der mit zwei derartig perfekten Ausnahmedirigenten und diesen tollen Chören aufwarten kann. Das Konzert zum 145-jährigen Stiftungsfest der „Concordia“ war ein vorweihnachtliches Geschenk für die Besucher an einem unvergesslichen Spätnachmittag im tristen November. Mit viel Beifall wurden auch die ausgezeichneten Jubilare bedacht. Seit 70 Jahren sind Georg Göbel und Hans Riebel dem Verein treu. Zu diesen hätte auch der leider zwei Tage vorher verstorbene Georg Leber gehört. Für 65-jährige Mitgliedschaft wurden Franz Riebel, Georg Kerz und Karl Hubel ausgezeichnet, für 50 Jahre Helmut Schöller, für 40 Jahre Günther Stumpf und für 25 Jahre Hans Georg Kissau und Peter Acker.