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Konzert der Superlative

Pop- und Gospelchor „Contakte“

NACKENHEIM/NIERSTEIN – Einen musikalischen Hochgenuss bescherte der Nackenheimer Chor den Zuhörern in der proppenvollen Niersteiner Martinskirche. Über 50 Sängerinnen und Sänger zündeten ein Feuerwerk von Gospels, das das Publikum zu wahren Beifallsovationen hinriss.

Der Name des im März 2009 gegründeten Chors, der „Mit Takt“ bedeuten soll, bezeichnet das Anliegen der Sänger: Stärkung des Miteinanders im Chor und das Überspringen der Begeisterung auf das Publikum. Dies gelang bei dem Konzert vortrefflich. Ohne Noten standen die Chormitglieder 90 Minuten auf der Bühne und boten 15 der bekanntesten und ergreifendsten Gospels dar. Schon der Einmarsch zu den Klängen von „You are holy“ animierte zum Mitklatschen. Neben den Gospel-Hits wie dem Klassiker „Joshua Fought the Battle of Jericho“ wurden noch weitere bekannte Melodien, wie Michael Jacksons „Man in the Mirror“, Phil Collins‘ „Something“ und Celine Dions „Unfinished Songs“, dargeboten.

Blendend und mit großem Körpereinsatz wird der Chor von dem mit seinem Alter kokettierenden, dreißigjährigen Dirigenten Jonathan Hofmann geführt. Mit punktgenauen Zeichen gibt er den einzelnen Stimmlagen ihre jeweiligen Einsätze. Seine von Co-Moderatorin Inken Staiger-Will unterstützten Moderationen, in denen er auch gerne Chor-Interna zum Besten gibt, führten aufschlussreich durch das Programm. Sein Körpereinsatz inspiriert deutlich das Ensemble, das mit-swingend die Lieder zu Gehör brachte. Genau das ist es auch, was die Gospel-Kunst vom Publikum verlangt: Ein geistiges und körperliches Verfolgen der dargebrachten Lieder.

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Dazu trugen auch die sechs stimmgewaltigen Solistinnen Inken Staiger-Will, Antje Schneider, Eva Friedrich, Isabella Bauerschmitz, Martina Imperial und Noemi Ruegg bei. Sie zeichneten sich bei ihren einzelnen Auftritten durch exzellente Stimmen aus, die jedem Lied die richtige Stimmung verliehen. Das religiöse Anliegen dieser Musik ist schon an dem Wort „Gospel“ erkennbar. Vom englischen „good spell“ (= Evangelium) hergeleitet, bezeichnet es im deutschen Sprachgebrauch die christliche afroamerikanische Stilrichtung, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem „Negro Spiritual“ und den Elementen des Blues und Jazz entwickelt hat.

Unzählige Auftritte hat Hofmann mit seinem Nackenheimer Chor in den vergangenen 6 Jahren absolviert, unter anderem in Mainz, Wiesbaden, Bruchköbel, Wallau und in Nierstein. Jedes Konzert ist in der Zusammensetzung der Lieder einzigartig. Keines gleicht dem anderen. Dies galt auch für dieses in der Nachbargemeinde Nierstein. Dazu sagt der Vorsitzende des Vereins, Erhard Janssen: „Wir sind froh darüber, zum wiederholten Mal in der Martinskirche unser Konzert präsentieren zu dürfen und danken der Kirchengemeinde für das Entgegenkommen und das Überlassen des Kirchenraums mit seiner tollen Akustik, von der Chor und Publikum profitieren.“

Zum perfekten Klangkörper trugen natürlich auch die Mitglieder der Drei-Mann-Band mit Pianist Rainer Wahl, Bassist Frank Thiede und Schlagzeuger Johannes Böhn maßgeblich bei. Fast 500 bewegte und inspirierte Zuhörer verließen die Kirche nach dem Konzert und nahmen den Eindruck einer absoluten musikalischen Spitzenleistung mit auf ihren Heimweg durch das abendliche Nierstein.

Das Motto des Chors: „Contakte – Chorsound der bewegt“ sollte geändert werden in: „Contakte – Chorsound der mitreißt“.

Klaus Schmitt