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Partnerschaftsvermittlung in Bodenheim

Beim BCV treffen sich die „Heiratswütigen“ zum Kampagnenauftakt

BODENHEIM - (es) „Jed Dippsche find sei Deckelsche“ hieß das Stück aus der Feder von Beate Dietz, das der BCV dieses Jahr im Dolles auf die Bühne brachte. Drunter und drüber geht es im Wohnzimmer von Heiratsvermittler Teddy Fröhlich (Hermann Schütt). Die Kandidaten kommen und gehen und die Termine geraten immer wieder etwas durcheinander. Leicht überfordert und keine wirkliche Hilfe von Frau (Tina Fröhlich/Steffi Becker) und Tochter (Katrin Afonso als Adrienne Fröhlich), muss er versuchen, die richtigen Kandidaten zusammenzubringen. Nicht leicht, wenn man den Überblick verliert. Zu allem Überfluss ist da auch noch sein Schwiegervater (Rainer Dietz als Wendelin Dreibein), der sich immer wieder einmischt und darüber hinaus versucht, auch noch mal eine Frau abzubekommen, am Ende aber doch leer ausgeht.

„Schön bin ich selbst, nur Geld hab ich keins“, so stellt sich Korbinian Senftleben (Stefan Gardt) vor. Er sieht und hört fast nichts mehr, sucht aber eine Dame mittleren Alters, Aussehen unwichtig, ein gut gefülltes Sparbuch ist jedoch erwünscht. Und als sein Sohn (Ralf Stenner alias Tobias Senftleben), ebenfalls fast blind, seinen Babba sucht, gerät er ebenfalls in die Fänge von Teddy Fröhlich. Denn eine passende Frau, ja das wär ja schließlich auch etwas für ihn. Ein weiterer Kandidat ist Kurt Steinbeißer (Paul Stenner), der meint: „Es kann ja wohl kein Problem sein, so ein Prachtexemplar wie mich unter die Haube zu bringen“. Und dann wäre da noch der smarte Alexander Bleibtreu (Dominik Henn), der sofort anfängt mit Teddys Tochter zu flirten, obwohl er doch eigentlich für eine andere Kandidatin vorgesehen war.

Und als weibliche Kandidatin wäre da etwa Undine Sparwasser (Claudia Kehrer), die meint, unter einem saisonal aktiven Pendant hätte sie sich aber keinen Weihnachtsmann vorgestellt, der zur Spargelzeit Spargel stechen geht. Aber am Ende findet sie auf Teddys Kennenlernparty dann ihren Traummann, den halb blinden Tobias Senftleben. Oder auch Hildegund Hartstock (Andrea Gauer), ebenfalls fast blind, kommt bei Teddy ihrem idealen Kandidaten näher. Sie hat quasi ein „Blind Date“ mit dem ebenfalls halb blinden Korbinian Senftleben. Sophia Süssmuth (Rebecca Koss) versucht es auf der Kennenlernparty zuerst einmal mit Opa Dreibein, fühlt sich aber letztendlich doch eher zu Kurt Steinbeißer hingezogen, der wie sie einem Gläschen nie abgeneigt zu sein scheint. Ja und auch Adrienne, Teddys Tochter, hat letztendlich ihren Californian Dreamboy gefunden. Und das, obwohl seine Eigenheiten Teddy bei der Profilerstellung doch etwas zu schaffen machten. Denn Alexander Bleibtreu sucht eine Partnerin, die bereit sein muss das Bett mit 83 Teddybären und ebensovielen Barbiepuppen zu teilen. Aber da hat Teddy die Rechnung ohne seine Tochter gemacht, für die das überhaupt kein Problem ist.

Alles in allem bot der BCV mit dem Theaterstück eine kurzweilige Veranstaltung. Die Schauspieler spielten ihre Rollen mit Bravour. Im ausverkauften Hermann-Webler-Saal blieb kein Auge trocken. Mit unterschiedlichsten Charakteren hat es Beate Dietz geschafft, das Publikum zu begeistern. Zu ihrem Bedauern verabschiedete sich jedoch ihr Ehemann und Präsident des BCV, Rainer Dietz, mit dieser letzten Rolle als Schauspieler von ihrem Ensemble.

Der BCV unterstützt in diesem Jahr mit den Einnahmen aus den Theateraufführungen die von Peter Beck (Begge Peter) ins Leben gerufene Stiftung „Krebskranke Kinder Mainz“.