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Musikalische Traumreise in die Filmhistorie

Chor mit "Time Warp"
Karaoke - kein Problem für die Landrätin
Landrätin Dorothea Schäfer (4.v.li.) verstärkt ein Gesangs-Team beim Beatles-Song „A hard days night“
Foto: Klaus Schmitt

Von Klaus Schmitt

GAU-BISCHOFSHEIM - Ein voller Erfolg war die Idee des Frauenchors „Schöne Töne“ des Gau-Bischofsheimer Liederkranzes, ein Konzert unter dem Titel „Filmmelodien“ im Bürgerhaus zu veranstalten. 200 Besucher schwelgten beim Anhören der Melodien aus weltbekannten Hollywood-Produktionen in Erinnerungen an die Meisterstücke der Filmkunst. Vergoldete Bilder mit Filmtiteln und Schallplattencovern, ein riesiges „Hollywood“-Emblem und stilechte Filmrollen verliehen dem Raum ein Kino-Image und ein echtes „Hollywood-Feeling“. Nostalgie pur – selbst Landrätin Dorothea Schäfer ließ sich swingend und klatschend von dem zweistündigen Konzert mitreißen. Manche emotionalen „Oohs“ und „Aahs“ schwangen mit beim Wiedererkennen der unsterblichen Klassiker. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Christine Engelhardt zogen die 16 Damen mit George Gershwins „Summertime“ fulminant auf die Bühne. Das 1936 als Jazz-Stück konzipierte Stück fand dabei eine weitere Interpretation. Mit fast professionellen Einführungen stellte Beatrice Lerch legendären Filmsongs vor. Musikalisch begleitete Christoph Gerz mit seiner Band die 14 unvergesslichen Songs. Rockige und leise Töne erzeugten ein musikalisches Kaleidoskop von den dreißiger Jahren bis 2004. So durfte Balus „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch ebenso wenig fehlen wie Joe Cockers „Up where we belong“. Oder Super-Hits wie Roy Orbisons „Pretty Woman“ von 1965, das 1990 seine Renaissance im gleichnamigen Film hatte, Irene Caras „What a feeling“ aus dem 1983 entstandenen Disco-Heuler „Flashdance“ und Marilyn Monroes „Diamonds are a girls best friend“. Abgerundet wurde das Programm durch den fetzigen „Time warp“ aus der rockig-kultigen „Rocky Horror Picture Show“, „Let it go“ aus dem animierten Streifen „Die Eiskönigin“ und „Küss mich, halt mich, lieb mich“ aus „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Weitere Schmuckstücke waren Bill Withers „Lovely Day“, „Son of a Preacher Man“ aus Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“, der 1994 zwei Oscars abstaubte, sowie der Gassenhauer „Happy“ aus dem Minions-Film. Ein glanzvoller Höhepunkt des Chor-Spektakels war das vom Chor höchst gefühlvoll und teilweise schwedisch intonierte „Gabriellas Song“ aus dem Ausnahme-Film „Wie im Himmel“. Eine tolle Idee war es, während der Pause eine Karaoke-Runde einzulegen, wobei sich bei manchem Lied bis zu 20 Sänger auf der Bühne tummelten. Sogar die Landrätin verstärkte ein Gesangs-Team beim Beatles-Song des hart arbeitenden Typs in „A hard days night“. Mit dem Hippie-Klassiker „Aquarius/Let the Sunshine in“ krönten die „Schönen Töne“ den tollen Abend. Nach dem Auszug des Chors sangen und klatschten die verzückten Gäste noch minutenlang zur Melodie aus dem Musical „Hair“. Der tosende Beifall war der Dank für ein ausgezeichnetes und bestens inszeniertes Konzert der „Schönen Töne“ und ihrem Dirigenten Christoph Gerz.