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Mehr als 6 Stunden Saalfassenacht in Höchstform

Carneval Verein Entenbrüder zelebrieren tolle Sitzung

Die Tanzgruppe Xact in Aktion
Geister und Geisterjäger nach dem Eröffnungsspiel
Großes Finale, in der Bildmitte Pit Zimmermann, der durch Gesangseinlagen glänzte
Beim großen Finale glänzt Pit Zimmermann (Bildmitte) mit seiner Gesangseinlage
Foto: Wolfgang Bohrmann

Von Wolfgang Bohrmann

NACKENHEIM – Vierfachbunt zur Geisterstund‘ ging es beim Carneval Verein Entenbrüder (CVE) richtig rund. Zum Auftakt der drei Sitzungen in der Saison 2018 zelebrierten die Entenbrüder und Entenschwestern nebst Entenküken in der Zuckmayerhalle eine tolle Sitzung. Im ausverkauften Saal feierten die Zuschauer vor gruseliger Kulisse mehr als sechs Stunden Saalfastnacht in Höchstform.

Die Entenküken unter der Leitung der Trainerinnen Annabel Hufer und Yvonne Hees sorgten nach dem schaurig schönen Eröffnungsspiel der CVE-Aktiven für beste Stimmung bei den Gästen. Vor allem die allerkleinsten Mädels amüsierten durch ihren Eifer und die Spielfreude, die sie ausstrahlten. Hier tut sich etwas in Sachen Nachwuchs, auch wenn es dennoch in vielen Sparten Sorgen wegen der Überalterung gibt. Der CVE, wie viele andere Vereine auch, muss sich sehr anstrengen, all die wichtigen Funktionen nachhaltig besetzen zu können, wie Sitzungspräsident Gerd Zimmermann sagte. Aber das beeinträchtigte die Sitzung nicht.

Zimmermann bestach als Protokoller mit einem geschliffenen und, trotz aller Politik, doch witzigen Vortrag und stimmte die Narrenschar auf weitere Höhepunkte ein, die folgen sollten. Einer davon war sicherlich der Auftritt der Showtanzgruppe „Xact“ der TuS Nackenheim. Die jungen Frauen haben sich bei einem Wettbewerb in Frankfurt im Juni letzten Jahres mit einer Goldmedaille zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Showtanz qualifiziert, die im April 2018 stattfinden wird. Entsprechend super war auch ihre Leistung bei ihrem Auftritt beim CVE und wurde vom Publikum entsprechend gefeiert. Auch einige Größen der Meenzer Fassenacht waren gekommen, um die Nackenheimer zu unterhalten. Oliver Mager, der nach längerer Pause in dieser Saison wieder auf der Bühne stand, wickelte die Fangemeinde mit seinen bekannten Titeln um den Finger. Man konnte spüren, wie sehr sich seine Anhänger freuten, dass er wieder mit dabei ist. Auch Apollonia (Gaby Elsener) hatte mit ihrem diesjährigen Vortrag wieder einige tolle Gags auf Lager. Ihr lief aber ein unechter Italiener den Rang ab. Werner Renkes in seiner Rolle als „Antonio, Kantinenwirt im Bundestag“ überzeugte mit einer gelungenen Persiflage auf deutsch-italienisch und herrlichen Pointen über die Politiker, die in seiner Cantina einkehren. „Beate Uhse ist pleite, mit Silvio Berlusconi wäre das nie passiert“, war noch einer der fast unpolitischen Gags. „Vor der „Kons(d)ens-Kanzlerin“ sind alle Parteien links oder rechts abgebogen, um für sie eine Rettungsgasse freizumachen“, das ging dann schon mehr zur Sache. Sein Vortrag war eine gelungene Mischung aus politischer Fastnacht und Gockelores, stehender Beifall war sein Lohn.

Musikalisch trumpfte die „Spaßmacher Company“ auf und auch Birgit Menger sowie die „Fleischworschtathlete“ hatten einiges zu bieten. Vortragsmäßig seien Rüdiger Schlesinger als „Redakteur“, Marian Butcher als „Jungreporter“, Hansi Greb als „Hobbes“ und Adi Guckelsberger in seiner Rolle als Nachtwächter noch erwähnt. Alles in allem präsentierte der CVE eine harmonische Mischung aus Eigengewächsen und Gastrednern, die keine Wünsche offen ließ.