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Jugendwehr demonstriert anlässlich „falschen Alarms“ ihre Einsatzstärke

Gut besuchter und hervorragend organisierter „Tag der Feuerwehr“

Von Henning Berg

HECHTSHEIM – „Ein brennender Papierkorb, ein Verkehrsunfall auf der Autobahn – sowieso, wenn in Hechtsheim jemand in Not ist, sind wir sofort da“, sagt Sebastian Nolte, der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Hechtsheim. 24 Stunden, an sieben Tagen in der Woche sind er und seine Kollegen sozusagen im Einsatz. An diesem Tag, dem traditionellen Tag der Feuerwehr, ist jedoch nur „falscher Alarm“: Im Chemiesaal einer Schule hat es eine Verpuffung gegeben. Eine Schauübung der Jugendfeuerwehr: Zuerst müssen die Verletzten gerettet werden, dann folgt der Löschangriff.

Auf dem Gelände der IGS Hechtsheim ist während der Schauübung viel Betrieb und am Gerätehaus in der Talstraße wird später noch an zwei Bierständen ausgeschenkt und für das leibliche Wohl ist mit Spießbraten und Currywurst bestens gesorgt, es gibt eine Sekt- und Cocktailbar, Kaffee und Kuchen. Für den Sonntag ist ein Festgottesdienst in der katholischen Kirche St. Pankratius geplant, der auch in diesem Jahr von der Feuerwehrkapelle Mainz-Drais mitgestaltet wird. Ein echtes Highlight im Laufe eines Jahres, dass nach dem Motto gestaltet wird: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Teil der ablaufenden Übung: Einen Verteiler setzen und die Wasserversorgung über Schläuche aufbauen. Die Verletztendarsteller sind allesamt von der Kinderfeuerwehr und lassen sich von der Jugendfeuerwehr retten. In Hechtsheim sind derzeit 30 Jungs und Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren bei der Jugendfeuerwehr und aus der Kinderfeuerwehr kommen noch mal viele dazu.

„Brandschutzerziehung fängt schon im Kindergarten an“, unterstreicht Sebastian Nolte, der sich glücklich über so viele tüchtige Nachwuchskräfte zeigt. „Jugendfeuerwehr, das ist zu 50 Prozent allgemeine Jugendarbeit, also Zeltlager, Fußballspielen oder DVD-Abend und zu 50 Prozent Feuerwehrtechnik und das Einmaleins der Feuerwehr“, so Nolte. „Wir freuen uns über jeden, der an der täglichen Arbeit des Feuerwehrmannes Interesse zeigt“, setzt er hinzu.

Foto: H. Berg