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Hulapalu und singende Frösche beim "Bleede Obend"

BODENHEIM - Stimmung im Lokal „Zum Rebstock“ in Bodenheim. Die Schoppengarde veranstaltet wieder ihren „Bleede Obend“, doch keineswegs „Bleed“. Die Schoppengarde hatte alles aufgefahren, was zur Unterhaltung beitragen konnte.

Ein unterhaltsames Programm zum 30-jährigen Bestehen des Musikzuges. Das Jubiläum hatte auch eine Besonderheit, denn zum ersten Mal gab es ein Prinzenpaar, bei den „Schoppe“. Thorsten Hartmann als Prinz und Janneck Schäfer als Prinzessin eröffneten das Programm.

Merle Albe erzählte von ihrem harten Leben als Teenager. „14 Jahr alt zu sein, ist wahrlich schwer“. Zwischen Kindheit und Erwachsensein erzählte sie dem Publikum aus dem Leben mit ihrer Familie. Denn die Eltern wollen die Wahrheit über das nahende Erwachsenenleben nicht so recht wahrhaben. „Die Mama sagte, als ich auf eine Party wollte, ‚Du bist doch noch e Kind’, darauf ich ‚ich glaab du spinnst’". „Auch in de Familie lääfts net ganz so rund, und dann komm ich mit meim fresche Mund“. Doch die Jugendliche sah am Schluss das ganz pragmatisch: „Vier Jahre sinds bis 18, ganz genau, die gehen vorbei, Helau“.

Karl Krämer berichtete von seinen Diätversuchen als „Diätgeschädigter“. Von den Widrigkeiten und den verschiedenen Diäten, die ihm so angetragen wurden. „Eine Salatkur ohne Fisch, Sauerkraut mit Blattspinat, Grünzeugfutter, Trockenpflaumen mit Tomaten und noch Hirsegrütze mit Magerquark“, bei dieser Speisefolge hatte er keine Lust mehr. „Um Lebensmittel einzukaafe, muss ich ins Reformhaus fahre,“ so die Aussage des Geschädigten. Deshalb beschloss er auch: „Jetzt ist mit dem Zauber Schluss, ich bin doch kaa bleed Nuss.“

Für den Augen- und Ohrenschmaus sorgten die Tanz-Kids als Ägypter. Zur weiteren musikalischen und tänzerischen Unterhaltung trug das „Schrubberballett“ bei. Dies hatte aus einer Auswahl an Musicals eine Tanzeinlage auf die Beine gestellt. Neben „Sister Act“, „Abba“ und „Marry Poppins“, sorgten sie für begeisterten Applaus.

Eine "Deutschland sucht den Superstar" Persiflage wurde im zweiten Drittel des Abend präsentiert. Als „Schoppes next Dorftrottel“ wurden Lieder wie „Patrona Bavarie“, der „Cupsong“, und das „Eierlied“ präsentiert. Doch bei „Angel“ von Robbie Willams, vorgetragen von Erwin Bloth, gab es kein Halten mehr, die Gäste im Lokal standen auch auf den Stühlen. Getoppt wurde dieser Vortrag nur noch von Freddy Göcking, der als Andreas Gabalier mit „Hilapalu“ die Stimmung noch mehr anheizte. Vielleicht lag dies auch an den „Damen“ (das Männerballett), die ihn zu dem Lied begleiteten.

Neben den Mitgliedern der „Schoppengarde“, musste auch der Ortsbürgermeister von Bodenheim mitspielen. Dieser hatte mit musikalischen Fröschen zu kämpfen, diese gaben pro Drücker nur zwei Worte von sich und Becker-Theilig sollte daraus das Lied: „Wir alle wir leben im Schatten des Doms“ zusammenstellen. Ein Spaß für alle Beteiligten.

Eine rundherum gelungene Kneipensitzung, die die Schoppengarde präsentierte.

Text: Anke Stürmer