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Haxen, Oktoberfestbier und jede Menge Feierbiester

Albansbrüder lassen’s in Bodenheim bajuwarisch zugehen

Schornstheimers im Einsatz
Schornstheimers im Einsatz
Volle Halle - tolle Stimmung
Volle Halle - tolle Stimmung
Das routinierte Thekenpersonal
Das routinierte Thekenpersonal

Von Klaus Schmitt

BODENHEIM - Zum 17. Mal seit 2001 verwandelten die rührigen Albansbrüder wieder ihre tolle, selbstgebaute Halle in eine kleines „Wiesn-Zelt“. Eindrucksvoll sind dort die Wände mit vielen Erinnerungen an den Rosenmontag geschmückt, an dem der Verein schon seit 1978 teilnimmt. Trotz des etwas unfreundlichen Wetters ließen es sich mehrere Hundert Besucher nicht nehmen, die vielen Tische und Bänke zu bevölkern. Den vielen Helfern des mittlerweile 40-jährigen Vereins ist die Lust am Organisieren und Durchführen deutlich anzumerken. Allen voran der seit der Gründung amtierende Vorsitzende Heribert Schornstheimer, der wie gewohnt mit Gattin Heike für eine deftig-bayrische Verpflegung der Gäste sorgte. Auch in diesem Jahr füllten sich schon am späten Vormittag die Halle und die aufgestellten Zelte. Zünftig begrüßt wurden diese von den „Stefanos“ aus Rimbach im Odenwald, die sofort für eine zünftige Zeltstimmung sorgten. Routiniert und schwungvoll zogen die Jungs alle Register der Oktoberfest-„Musi“ mit allen bekannten Gassenhauern. Ein Mitsingen und -tanzen war der Dank der Besucher. Beim Eintreten konnte einem schon beim Lesen der Speisen und Getränke das Wasser im Mund zusammenlaufen. Für die Zubereitung der leckeren, riesigen Haxen, der gut gewürzten Bratwürste, der Weißwürste und des Obatzders sorgten traditionell die Schornstheimers mit ihren Küchenhelfern höchstpersönlich. Mit den schweren Haxen können auch mittlerweile zarte Damen bestens umgehen. Diese Delikatessen konnten dann auch bestens mit einem Hefeweizen oder einem frisch gezapften Oktoberfestbier im traditionellen Liter-"Maß" hinuntergespült werden, das die fleißigen Helfer hinter dem Tresen zapften. Natürlich darf in Bodenheim der obligate „Schoppe“ aus heimischen Gewächsen neben alkoholfreien Getränken nicht fehlen. Nach der Mittagszeit füllte sich dann auch wieder die urige Schnapsecke. Danach war im Magen schon wieder Platz für ein Stück selbstgebackenen Kuchen und einen frischen Kaffee, was sozusagen eine Erholungspause bedeutete. Andere Feierbiester mit Durst auf "Verdauungshilfen" belagerten den Stand mit den „geistigen Getränken“. Viele kommen schon seit Jahren und verleihen dem Oktoberfest fast schon einen familiären Charakter. So wird die Wartezeit am Tresen oder an der Essensausgabe oftmals für ein kleines Schwätzchen genutzt. Man kennt sich halt in Bodenheim. So war es denn auch beim Abschied der letzten Besucher schon lange dunkel. Jetzt freuen sich die Albansbrüder auf ihre nächsten Großveranstaltungen 2018: auf den (ausverkauften) Altweiberball in der Guckenberghalle am 8. Februar und das Winterfest am 4. März in der Vereinshalle.

Text und Fotos: Klaus Schmitt