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Großes Programm - beste närrische Unterhaltung

"Bleede Obend" der Bodenheimer Schoppengarde

Die Tanzgruppe der Bodenheimer Schoppengarde im Mireille-Mathieu-Look. Ob sich der leibhaftige "Spatz von Avignon" dazwischen geschmuggelt hat... ?
Die Tanzgruppe der Bodenheimer Schoppengarde im Mireille-Mathieu-Look. Ob sich der leibhaftige "Spatz von Avignon" dazwischen geschmuggelt hat... ? Foto: Conny Schäfer

Von Wolfgang Bohrmann

BODENHEIM - Dreimal ging es im Bodenheimer Weinlokal „Zum Rebstock“ so richtig fastnachtlich zur Sache. Auch in der kurzen Kampagne 2018 haben die Fastnachter der Bodenheimer Schoppengarde (BSG) mit ihrem „Bleede Obend“ wieder ein großes Programm mit siebzehn Auftritten ausgearbeitet und im Rebstock damit die Zuschauer toll unterhalten. Diesmal waren auch wieder befreundete Gruppen zum Mitfeiern angereist, so auch der 1. Bergsträßer Spielmanns & Fanfarenzug aus Bensheim. Mit einem Querschnitt aus ihrem Programm sorgten die Musiker für ausgelassene Stimmung.

Doreen Sert als „Mutter“ und Tanja Schäfer-Brandl als „Tochter“ führten in ihrem Vortrag einen witzigen Dialog, wie er so auch in der Realität zwischen pubertierendem Kind und den Eltern vorkommt. Dabei gab es auch die ein oder andere deftige Aussage der Tochter, wie etwa: „Bei der Fangopackung kannst Du Dich schon mal an die nasse Erde gewöhnen…“, als Anspielung auf Mutters Alter.

Einen umwerfenden Gastvortrag präsentierte Elisabeth de Jong von den Mainzer Winterhafenmusikanten. Sie erzählte als Oma Lisbeth in ihrem gesungenen Beitrag von so manchem Missverständnis zwischen ihr und ihrem Ehemann, Opa Heinrich, und sorgte so für Lachtränen und anhaltenden Beifall.

Für eine unterhaltsame Tanzeinlage sorgte das Jugendballett als Piraten verkleidet. Auch das Männerballett, das verkleidet mit Baströckchen und BHs aus Kokosnüssen eine flotte Tanzeinlage zeigte, war einer der Höhepunkte des Abends.

Janneck Schäfer präsentierte einen tollen Vortrag als Kellner, neudeutsch: „Manager in the area of service and communication“. Er berichtete aus dem oft schweren Leben als Servicekraft und von den Marotten vegetarisch oder vegan lebender Gäste. Auch der arme Ehemann, der statt Wasser lieber einen Schoppen getrunken hätte, konnte sich des Mitleids des Kellners gewiss sein.

Ein weiterer Höhepunkt war die Interpretation des Märchens vom „Froschkönig“. Unterlegt von perfekt passenden Schlagereinlagen zeigte der eitle Prinz (Ralf Schäfer), der wegen seines schlechten Lebenswandels in einen Frosch (Conny Schäfer) verwandelt wurde, zusammen mit der Tanzgruppe der BSG das Märchen in ganz neuem Gewand.

Die Tanzeinlage zum Titel „Akropolis Adieu“ mit neun Tänzerinnen und Tänzern als Mireille Matthieu verkleidet, war die besondere Überraschung des Abends. Die witzige Mimik einzelner Darsteller und teils absichtlich ungeschickte Stolperer strapazierten die Lachmuskeln auf das Äußerste.

Den Abschluss des Abends bildete wie gewohnt eine bunte Auswahl aus dem umfangreichen Repertoire des Musikzugs der BSG. Nach dem gemeinsamen Singen der Rebstock Hymne „Die Königin der Nacht“ ließen die ganz Ausdauernden den Abend noch mit einem Tänzchen ausklingen.