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Exzellentes Fest für Ohren und Seele

Tobias Keil organisiert und leitet bestens besuchte Aufführung von "Die letzten Dinge"

Tobias Keil "in Concert"
Tobias Keil "in Concert"
Kirche Mariä Heimsuchung
Kirche Mariä Heimsuchung
Musik zum Fühlen
Musik zum Fühlen

Regionale Leuchtturmfunktion in Sachen Kirchenmusik: Tobias Keil und Ensemble in der Laubenheimer Kirche
Foto: Thorsten Söchtig

Von Thorsten Söchtig

LAUBENHEIM - Talent und Leidenschaft sind in der Kombination unschlagbar. Ein Beweis für diese These ist Tobias Keil, der seit 2011 als Organist für die Pfarrgemeinde Mariä-Heimsuchung in Laubenheim tätig ist. Durch sein Engagement wurde der Level für Kirchenmusik von Jahr zu Jahr weiter angehoben. Nach einer kleinen Konzert-Tour durch Mainz und Gonsenheim, mündete die Reihe in Laubenheim mit dem Finalkonzert. Die Kirche war bis zur Empore bestens gefüllt und die Besucher lauschten dem Oratorium "Die letzten Dinge" von Louis Spohr in zwei Teilen. Das ursprüngliche Werk wurde von Johannes Christ gekürzt und zu einer Kammerorchesterfassung umgeschrieben. Pfarrer Gerold Reinbott umschrieb in seiner Begrüßungsrede den musikalischen Beitrag mit den Worten: "Der Hammer erfüllt weltliche Aufgaben, die Geige hingegen, öffnet Wege, wo der Hammer nicht hin kommt." Musik ist ein Grundpfeiler des menschlichen Seins. Der kath. Kirchenchor "Cäcilia 1936" Laubenheim und sein Projektchor unter der Leitung von Tobias Keil sowie das Kammermusikensemble Laubenheim (KAMEL) unter der Leitung von Alvaro Cambelo füllten mit rund 65 Musikern den Vorraum am Altar. Das Fest für Ohren und Seele fand nach 70 Minuten sein Finale in stehenden Ovationen durch das Publikum. Das Applaus-Feuerwerk riss zwanzig Minuten nicht ab. Tobias Keil hatte mit den Gesangsspezialisten Sophie Heitzmann (Sopran), Miriam Leuther (Alt), Julian Mörth (Tenor) und Fabian Kobler (Bass) Stimmen in seinen Reihen, die nahe der Perfektion arbeiteten. Das Werk von Louis Spohr (1784 - 1859), der bereits zu Lebzeiten einen internationalen Ruf als Dirigent, Pädagoge, Komponist und Violinvirtuose genoss und sich den langen Schatten namhafter Größen wie Beethoven, Schumann, Schubert und Mendelssohn-Bartholdy erfolgreich entziehen konnte, gab den Solisten in der Kirche den nötigen Raum zur Entfaltung. Zurückhaltung war immer wieder Teil der Stimmung, damit die musikalische Ballade erzählt werden konnte. Ein großer Traum von Noten umrahmt, von der Fingerfertigkeit und Gefühlskraft der Violine, Oboe, Viola, Violoncello, Pauke, Kontrabass und Flügelhorn interpretiert, vom Chor mit Boden erfüllt und vom Solisten in den Himmel getragen. Tobias Keil und weitere Talente fanden erste Unterstützung in der Musikschule Christ, die mittlerweile über die Grenze Laubenheims bekannt ist und einen exzellenten Ruf genießt, Talente und brilliante Virtuosen zu erkennen und zu fördern.