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Erfolgreiche letzte Vorstellung auf dem Rathausplatz

Carl-Zuckmayer-Gesellschaft freut sich auf neue Aufführungshalle

Der Rathausplatz bietet die ideale Kulisse für den "Fröhlichen Weinberg"
Der Rathausplatz bietet die ideale Kulisse für den "Fröhlichen Weinberg"
Dunkle Mienen bei den Verkaufsverhandlungen
Dunkle Mienen bei den Verkaufsverhandlungen
Ein Teil des neuen Ensembles in Aktion
Ein Teil des neuen Ensembles in Aktion

„Fröhlicher Weinberg" auf dem Rathausplatz: nicht nur die neuen Schauspieler agieren mit viel Spielfreude Foto: W. Bohrmann

Von Wolfgang Bohrmann

NACKENHEIM - Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe mit sechs Aufführungen, hatte die Zuckmayer-Gesellschaft vor dem Nackenheimer Rathaus wieder die Freilichtbühne aufgebaut. Dies wird wohl das letzte Mal gewesen sein, denn 2018 soll die neue Aufführungshalle neben der Carl-Zuckmayer-Veranstaltungshalle fertig sein. Dann werden die Stücke nur noch unterm Dach gezeigt, was das Wetterrisiko endgültig ausschließt. Es ist zu erwarten, dass das Ambiente dem der Freilichtbühne nicht gleichkommen kann, aber die Besucher bleiben zumindest trocken. Wie schon häufig in der Vergangenheit musste auch diesmal eine Aufführung in Mainz wegen starken Regens abgebrochen werden.

Die diesjährigen Aufführungen des „Fröhlichen Weinbergs“ unterschieden sich von denen der vergangenen Jahre deutlich. Wir sprachen mit Kurt Feyerabend aus Osthofen. Er ist hauptberuflich Chef und Regisseur des „50 Stühle Theaters“, dessen Stücke in Nierstein aufgeführt werden, und betreut als Regisseur auch das Ensemble der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft. „Wir mussten für die Aufführungen in diesem Jahr vierzehn von achtundzwanzig Rollen neu- oder umbesetzen. Das war eine große Herausforderung, denn die neun Schauspieler, die neu in die Gruppe gekommen sind, hatten wenig oder gar keine Spielerfahrung“, sagte Feyerabend. „Wir konnten auch erst im Januar mit den Proben richtig anfangen, haben aber dafür zweimal pro Woche geprobt. Schon dabei zeigten die Neuen viel Spielfreude, waren sehr lebendig und haben sich hervorragend integriert“, führte er weiter aus.

Um die freigewordenen Stellen besetzen zu können, wurde eine Anzeige geschaltet und Castings durchgeführt. Insgesamt hatten sich fast zwanzig Bewerber gemeldet. Dass die Auswahl der neuen Mitglieder erfolgreich verlaufen ist, zeigen die positiven Rückmeldungen der Zuschauer. Aber auch der Regisseur selbst war mit den bisherigen Vorstellungen sehr zufrieden und freut sich auf die weitere Arbeit mit dem Ensemble. Dabei wird er noch ein wenig an der „handwerklichen“ Umsetzung arbeiten müssen, meinte Feyerabend.

Die Zuschauer in Nackenheim jedenfalls waren mit der Interpretation des Stücks durch die neuen Schauspieler ebenfalls zufrieden, was der häufig und großzügig gespendete Beifall deutlich zeigte. Man darf also auf das kommende Jahr in den neuen Räumen gespannt sein.