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Ein sehr guter Jahrgang steht zur Verkostung

Weinprobiertage der Hechtsheimer Winzer in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur

Jedes Jahr bei den Hechtsheimer Weinprobiertagen mit viel Spaß dabei: Alexandra, Antonia und Ute Steffens
Jedes Jahr bei den Hechtsheimer Weinprobiertagen mit viel Spaß dabei: Alexandra, Antonia und Ute Steffens (v.l.n.r.)
Foto: Wolfgang Bohrmann

Von Wolfgang Bohrmann

HECHTSHEIM – Auch in diesem Jahr fanden die Weinprobiertage der Hechtsheimer Winzer erneut in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur statt. Das Bürgerhaus ist geschlossen und soll abgerissen werden. Ein Neubau wird wohl noch einige Zeit dauern. Deshalb rechnet Marcus Claus, 1. Vorsitzender der Winzervereinigung Mainz-Hechtsheim, auch für nächstes Jahr damit, die Veranstaltung wieder in der Akademie durchzuführen. „Wir fühlen uns sehr wohl hier und der Wein passt ja auch gut zur Literatur“, meinte Claus zu den Räumlichkeiten. „Hier können wir in tollem Ambiente unsere neuen Weine vorstellen und die Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse“, ergänzte er weiter. Dies bestätigte auch Prof. Dr. Claudius Geisler, Generalsekretär der Akademie, in seiner Begrüßungsansprache. Er verknüpfte dabei den Weinkonsum Goethes mit seinen literarischen Leistungen. Angeblich hatte Goethe 3 bis 4 Flaschen Wein täglich konsumiert, sagte Geisler mit einem Hinweis auf Forschungen der Akademie. Ein Zusammenhang zwischen Kreativität und Wein sei also nicht von der Hand zu weisen.

Diesen Gedanken nahm der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling in seinen Grußworten gerne auf und meinte: „Das müsste in etwa auch der Menge an Wein entsprechen, die unser Obermessdiener Andreas Schmitt zu sich nehmen kann.“ Ob er damit richtig liegt? An Kreativität jedenfalls fehlt es Schmitt nicht.

Marcus Claus lobte in seiner Ansprache den 2017er Jahrgang als sehr gut, wenn es auch nicht ganz ein Jahrhundertjahrgang geworden ist. Die Hoffnung der Winzer allerdings sei, dass dies mit dem Jahrgang 2018 gelingen könnte. Jedenfalls hatten fast alle der 13 anwesenden Winzer einige ihrer neuen Weine zur Verkostung mitgebracht. Natürlich waren aber auch ältere Jahrgänge mit dabei, um die gesamte Bandbreite der Produktpalette darstellen zu können. Die Besucher hatten so die Möglichkeit, sich nach ihrem individuellen Geschmack durch das umfangreiche Angebot durchzuprobieren. Vorrangig wurden Weißweine angeboten, aber auch Rot- und Roseweine kamen nicht zu kurz. Auch Winzersekt gab es bei einigen Winzern zum Probieren. Dies wurde auch rege genutzt und nebenbei an einem der siebzehn Kunsthandwerkstände auch das eine oder andere schöne Stück erworben. So war auch diesmal die Veranstaltung, die es bereits seit über fünfundzwanzig Jahren gibt, ein voller Erfolg und wird im Anschluss sicher Basis für mehr oder weniger umfangreiche Einkäufe bei den Winzern sein.