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Ein schöner Anlass zum Feiern

Laubenheimer Gewerbeverein begeht sein 30-jähriges Bestehen mit Ehrengast Dr. Rudi Henkel

Ekkehard Schenk und Dr. Rudi Henkel
Ekkehard Schenk und Dr. Rudi Henkel
G. Strotkötter begeistert
G. Strotkötter begeistert
Klaus Schmitt liest Loriot
Klaus Schmitt liest Loriot
Weihnachtsmann und -frau fast privat
Weihnachtsmann und -frau fast privat
Gut gelaunt in froher Runde
Gut gelaunt in froher Runde

Von Thorsten Söchtig

LAUBENHEIM - Der kleinste Verein - jedenfalls von der Mitgliederzahl her gesehen - ist in Laubenheim der Gewerbeverein. Doch seine Schaffenskraft ist enorm und der Wille, sich stetig weiter zu entwickeln, formt neue Gedanken. Die stetig steigende Mitgliederzahl bestätigt das Engagement des Gewerbevereins, die Zukunft in Laubenheim mitgestalten zu wollen. Schon im Laufe der vergangenen Jahre bot der Verein verschiedene Veranstaltungen, Vorträge und humoristische Events an. Auch der jährliche Nikolausmarkt im Laubenheimer Park gehört zu den "Babys" des Gewerbevereins und erfreut sich, von Jahr zu Jahr, zunehmender Beliebtheit. Zum 30-jährigen Bestehen des Vereins trafen sich Mitglieder und Laubenheimer Freunde im Marienhof zum gemeinsamen Feiern. Der Marienhof eignet sich bestens als Ort für eine Soiree besonderer Art. Nach den Grußworten des 1.Vorsitzenden Ekkehard Schenk, der auch Herausgeber dieser Zeitung ist, und Ortsvorsteher Gerhard Strotkötter wurde der Ehrengast vorgestellt, der mit seinen 92 Jahren eine Ikone der Mainzer Fastnacht darstellt. Dr. Rudi Henkel brachte humoristische Geschichten zum Thema Weihnachten in Reimen sowie in Prosa zu Gehör. Das Auditorium lauschte still und lachte wiederholt laut auf, denn der Wiedererkennungswert der erzählten Geschichten war zweifelsohne sehr hoch. Umsorgt durch das Team von Ralf Göhlen, konnten die Gäste in aller Ruhe die Gedanken schweifen lassen und die Lachmuskulatur in allen Facetten trainieren. Mal wurde sich zugelacht und mal nach Luft ringend mit der Hand abgewunken. Rudi Henkel, dessen Herz seit Ewigkeiten für Laubenheim schlägt, hat aber einen Migrationshintergrund, denn er stammt aus Weisenau. Sein Rauchfass-Gedicht endete mit den Worten "Der Biddel, der´s am Ende war, war de Henkel, ist doch klar". Über all die Jahre hinweg zeigte sich Rudi interessiert an der Komödie und verlor niemals sein kindliches Gemüt. Das Vorlesen machte ihm sichtlich Spaß, denn er lachte mit oder gab Kommentare zum Besten, die neue Lachsalven im Publikum auslösten. In der Pause las Klaus Schmitt ein Adventsgedicht von Loriot vor. Das Mörder-Werk besticht durch unstrittige, bildhafte Darstellung eines selbst herbeigeführten Weihnachtswunders und ist ein "Muss" für jeden Satire-Fan. Am Ende des Abends sorgte ein umfangreiches Büfett mit edelsten Speisen aus der Region für einen erfolgreichen Abschluss der Veranstaltung.