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Buntes Treiben in der Hohberghalle

Ballett
Gesangsduett
gemischtes Ballett
Tanzakrobatik

LÖRZWEILER – „Helau“ aus der Hohberghalle in Lörzweiler. Zur ersten Prunksitzung am 11. Februar hatte der Lörzweiler Carneval Club eingeladen. Eine ausverkaufte Halle bot sich den Akteuren der Fastnacht und die hatten in diesem Jahr so einiges zu bieten. Jörg Rohloff leitete zum ersten Mal als Sitzungspräsident die Sitzung und Sascha Wucher, der erste Vorsitzende des Vereins, konnte gleich zu Beginn eine Hochzeit verkünden. Am Samstagmorgen hatten nämlich Linda und Frank Wolny sich das Ja-Wort gegeben und verlegten ihre Feier auf die Sitzung.

Die Bodenheimer Schoppengarde geleitete das närrische Auditorium zu seinen Plätzen und eröffnete die Sitzung mit ihrem breiten musikalischen Repertoire.

Seit einigen Jahren eine feste Größe bei der Lörzweiler Fastnacht ist Marlon Wucher. Der Jugendliche erzählte von zu Hause und wie aus dem Engelchen (seine Mutter) auch manchmal ein Teufelchen wird. „Das engelsgleiche Gesicht bekommt dann Falten und schaut ganz zerknirscht, dann heißt es nur, die Beine in die Hand nehmen, die Treppe runter und ab durch die Haustür, dann kann der Papa des Desaster ausbaden“, so Wucher. Auch das sein Vater so manches Mal in diese Falle tappte, erzählte der Jugendliche mit Witz. „Da steht die Mama vorm volle Kleiderschrank und ‚hat nix zum Anziehen’, da sagt doch der Papa zur Mama: ‚Es ist egal was du anziehst, es ist alles besser wie vorher’.“

Die „Zeitungsgucker“ Nico Meurer und Klaus Koser nahmen nicht nur die Weltpolitik auf die musikalische Schippe, auch Malu Dreyer gab mit dem Hahn und dem Nürburgring den Fastnachtern eine Steilvorlage. Eine Vorlage gaben auch die militanten Veganer, wobei die Frage aufgeworfen wurde, ob Muttermilch eigentlich vegan sein. Darauf gaben die beiden sich selbst die Antwort: „Es kommt darauf an, ob diejenige ein Rindvieh ist oder eine Knallerbse.“

Mathias Lang hatte so seine Probleme mit der Jugendsprache. „Da hatte ich auf einem Fest einen Eisstand, da kam so ein Jugendlicher und verlangte ein Eis. „Low Carb, No Fat und Lactosefrei.“ Da hab ich dem grad einen Eiswürfel gegeben.“ Der studierte Pädagoge nahm die Jugendsprache so richtig unter die Lupe und auch aufs Korn. So sagte er: „Da bin ich mit meinen Kumpels per Anhalter gefahren und habe so den Daumen hochgehalten, da kam einer, hielt an und sagte nur: „Danke für euer ‚gefällt mir’ .“

Neben den Reden und musikalischen Darbietungen sorgten die Gardeabteilungen des LCC für die nötige Stimmung im Saal. Die großen Gardeabteilungen machten nicht nur tänzerisch eine gute Figur, sondern auch im akrobatischen Stil konnten sie so einiges zeigen. Genauso wie die Klinik-Athleten. Bei dieser Darbietung stellte so manch einer fest, dass die Hohberghalle doch ein wenig zu niedrig ist.

Mit Tanz und Gesang ging die Sitzung zu Ende.

Text und Foto: Anke Stürmer