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Ambitionierte Sportler, Hobbyläufer und ein Maibaum

11. Nackenheimer Rothenberglauf erweist sich wieder als Teilnehmermagnet

Der Start
Der Heimat- und Verkehrsverein stellt den ersten Nackenheimer Maibaum auf
Der Heimat- und Verkehrsverein stellt den ersten Nackenheimer Maibaum auf
Ortsbürgermeisterin Margit Grub startet den Lauf der Schüler über 2,5 Kilometer
Ortsbürgermeisterin Margit Grub startet den Lauf der Schüler über 2,5 Kilometer
iegerehrung über 5 Kilometer Frauen: 1. Platz Leonie Gerold (VfB Bodenheim), 2. Platz Yullya Komyeyeva (Slowmotion Nackenheim)
Siegerehrung über 5 Kilometer Frauen: 1. Platz Leonie Gerold (VfB Bodenheim), 2. Platz Yullya Komyeyeva (Slowmotion Nackenheim)

Von Wolfgang Bohrmann

NACKENHEIM – Am letzten Aprilsonntag, bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen, starte der 11. Nackenheimer Rothenberglauf am Rathaus. Insgesamt 222 Sportler, darunter 10 Walker, hatten sich für die unterschiedlich langen Strecken angemeldet. Durch die Weinberge liefen die Sportler über 5, 10 und 20 Kilometer und konnten dabei die wunderbare Aussicht auf den Rhein, den Taunus und den Odenwald genießen. Für die Schüler galt es, eine 2,5 Kilometer lange Strecke zu bewältigen. Die Einzelwettbewerbe wurden jeweils von Ortsbürgermeisterin Margit Grub gestartet. Um 10 Uhr schickte sie die Walker auf die 10-Kilometer-Strecke. Die Schüler gingen um halb elf auf ihren 2,5 Kilometer Kurs und um 11 Uhr gab Grub den Startschuss für das Hauptfeld auf die 5, 10 oder 20 Kilometer langen Strecken.

Doch dazwischen fand noch ein weiteres Ereignis statt, nämlich das Aufstellen des ersten Nackenheimer Maibaumes vor dem Rathaus. Mitglieder des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins wuchteten die mit Bändern und einem Kranz geschmückte Fichte mit vereinten Kräften hoch. Einzelne Zuschauer witzelten über den Baum als „Mainachtsbaum“, da ja normalerweise Birken aufgestellt würden. Aber egal, Hauptsache die Nackenheimer haben überhaupt einen Maibaum, oder?

Neben den Hobbyläufern waren auch wieder ambitioniertere Sportler, die den Lauf als letzten Test für den Mainzer Marathon nutzten, am Start. Diese Mischung, gepaart mit der herrlichen Landschaft, machen die besondere Atmosphäre und die Begeisterung für die Veranstaltung aus. In jedem Fall aber konnte jeder Teilnehmer stolz auf seine Leistung sein, wenn er das Ziel erreicht hatte. Immerhin gab es bis dahin viele Höhenmeter zu bewältigen.

Zum Ende der Läufe konnten sich die Teilnehmer bei einem Freigetränk (neben dem natürlich unbegrenzt zur Verfügung gestellten Wasser) und einer Kleinigkeit zum Essen stärken. Auf dem Parkplatz vor der alten Kapselfabrik durfte dann noch ausgiebig über Streckenverlauf, Befindlichkeiten und Wadenkrämpfe gefachsimpelt werden.

Die jeweils besten Drei auf ihren Strecken wurden anschließend mit Urkunden und einem kleinen Geschenk geehrt.

Die Organisation durch die TuS 06 Nackenheim war auch diesmal wieder hervorragend und so wurde der Lauf erneut zu einem gelungenen Sporttag. Lediglich durch die gleichzeitig auf derselben Strecke gehenden Teilnehmer an der Weinbergswanderung, organisiert von den Zuckmayer-Winzern, kam es zu der ein oder anderen kleinen Behinderung, die jedoch nicht zu Streitigkeiten oder gar Unfällen führte. Das war ein wenig ungeschickt geplant und sollte in den kommenden Jahren möglichst vermieden werden.

Die kompletten Ergebnisse sind auf der Internetseite der TuS 06 Nackenheim abrufbar:
www.tus-nackenheim.de/index.php/ergebnisliste-rothenberglauf.html