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Allmählich aber stetig greift das Fastnachtsfieber um sich

Karnevalsgesellschaft ULK eröffnet ihre Jubiläums-Kampagne

Jüngstes ULK Mitglied auf der Bühne
Jüngstes ULK Mitglied auf der Bühne
Voller Saal und bemützte Häupter
Voller Saal und bemützte Häupter
SGL Sonderorden
SGL Sonderorden
Rhoihesse Drums im Einsatz
Rhoihesse Drums im Einsatz
Ciro macht Amore
Ciro macht Amore
Mainzer Stadtorden wird verliehen
Mainzer Stadtorden wird verliehen

Von Andrea Münch

LAUBENHEIM - Mit der traditionellen Ordensmatinee eröffnete die Karnevalsgesellschaft ULK die fünfte Jahreszeit und startete in die Jubiläumskampagne 2017/2018. Für diese besondere Kampagne wurde ein limitierter Jahresorden kreiert, der an diesem Abend im Mainzer Hof in Laubenheim den 140 Gästen, darunter befreundete Karnevalsgesellschaften, politische- und örtliche Vertreter und Aktive, überreicht wurde. Umrahmt wurde die Matinee durch Musik, Gesang und Tanz. Das Programm wurde eröffnet mit dem Einmarsch des Musikzuges der "Rhoihesse Drums", der mit seinen originellen Kostümen eine Augenweide war. Begrüßt wurden die Gäste von Uwe Merz, 1. Vorsitzender und Sitzungspräsident der KG ULK. Unter den Ehrengästen begrüßte der Chef den Oberbürgermeister der Stadt Mainz Michael Ebling, Ortsvorsteher Gerhard Strotkötter, Horst Crössmann (Mittelrheinischer Karneval), die Presse, Hannelore Sutor, Sprecherin des Großen Rates, und Klaus Wilhelm, Sprecher des Freundeskreises. Gute Sitte und Brauch am Anfang der Ordensmatinee war es auch in diesem Jahr wieder, den verstorbenen Mitgliedern Bernd Göttel und Theodor Wolter mit einer Schweigeminute zu gedenken. Uwe Merz übergab die Moderation an die Sitzungspräsidentin Gabi Schott, die charmant und humorvoll durch den zweiten Teil des Abends führte. Die befreundeten Karnevalsvereine brachten anlässlich des 88-jährigen Jubiläums Geschenke mit. Die Haubinger überreichten eine Erinnerungsmedaille auf Schiefer und die SGL ihren Kampagnenorden 2018. Michael Ebling ehrte in diesem Jahr Ratsmitglied Thomas Sutor und Pressewartin Andrea Münch mit dem Mainzer Stadtorden für besondere Verdienste in der Mainzer Fastnacht. Schon berühmt als ULKer Ausscheller nahm Kai-Uwe Ludwig die Gäste in Etappen auf eine spannende Zeitreise mit. Von der Entstehung der KG ULK bis heute beleuchtete er mit geschliffenen Versen alle wichtigen Stationen eines jeden Jahrzehnts. Ein Programm-Hit war der Auftritt von Julia Döhring, die klarstellte, dass ein "Helau" noch niemandem geschadet hätte. Liebling der Damenwelt war erneut Pizzabäcker Ciro Visone, der zusammen mit dem ULKer Damenkomitee das "Ciro Amore-Lied" zum Besten gab. Kaum einen Fastnachter hielt es auf den Stühlen, als die "HeDiMeenzer" bekannte Werke der Mainzer Hofsänger anstimmten. Der "Arschorden", der an "richtig scheene Karnevalshelden" vergeben wird, ging in diesem Jahr an Reinhold Burgermeister, der immer zur Stelle war, wenn der Verein ihn brauchte. Horst Radelli, in der Rolle des Willi Windhund, berichtete von seinen Bemühungen, den Fremden deutsche Kultur näherzubringen, in dem er ihnen Handkäs’ und Musik erklärte. Bei der Sport- und Akrobatengruppe aus Laubenheim hielt so mancher den Atem an, denn waghalsige Flugakrobatik ließ Gesichter staunen und Hände applaudieren. ULKer Mitglied Gregor Sans kam als "Scheenster von Rhoihesse" und der Saal schunkelte bei seinem Lied vom "Alte Labbeduddel" mit. Einen Sonderorden und eine Narrenkappe erhielt das jüngste ULKer Mitglied, Victoria Katharina, die, gerade einmal zwei Monate alt, keine Mühe hatte, auf der Bühne zu brillieren. Der Leporello gilt als höchste Auszeichnung der Stadt Mainz für besonders verdiente Fastnachter. In Eigenregie kreierten die ULKer einen Haus-Leporello, der an Kai-Uwe Ludwig durch Gerhard Strotkötter verliehen wurde. Besonders freute sich die KG ULK über die Zusage von Willi Steinbrech. Es war mucksmäuschenstill im Saal, denn jeder Gast lauschte Willi Steinbrech, der es verstand, mit Worten unvergleichlich zu jonglieren und einige Highlights aus seinem beindruckenden Repertoire zu Gehör brachte. Bei der anschließenden Schlacht am Buffet wurde noch bis in den späten Abend gemütlich zusammen geschmaust und "gebabbelt".

Fotos: Thorsten Söchtig