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„Über Altersgrenzen hinweg unter demselben Himmel"

Pro Seniore und Hechtsheimer Kirchengemeinden veranstalten traditionelles "Hewwelfest"

„Hewwelfest" auf der Frankenhöhe - eine heitere Veranstaltung für Jung und Alt.
„Hewwelfest" auf der Frankenhöhe - eine heitere Veranstaltung für Jung und Alt. Foto: Henning Berg

Von Henning Berg

HECHTSHEIM – Das wechselhafte und unstete Wetter, das uns im Raum Mainz den August hindurch begleitete, spielte ausnahmsweise mit und so verwandelte sich der Platz „Auf dem Hewwel“ ganz oben am pittoresken Brunnen auf der Frankenhöhe in eine heitere Veranstaltung für Jung und Alt. Das „Hewwelfest“ am Sonntag, den 20. August, also Kaffee und Kuchen und ein gemeinsamer Gottesdienst, konnte hier bereits zum fünfundzwanzigsten Mal stattfinden und war ein voller Erfolg.

Das Gemeinschaftsprojekt der beiden Hechtsheimer Kirchengemeinden in Zusammenarbeit mit der Seniorenresidenz Frankenhöhe mit Namen „Pro Seniore“ und mit der tatkräftigen, ehrenamtlichen Unterstützung der Hechtsheimer Konfis und der örtlichen Kerbejugend, die Hand in Hand für die Bestuhlung und den Auf- und Abbau sorgten, begann gegen Mittag und fand seinen Höhepunkt pünktlich um 17 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, der wie die gesamte Veranstaltung unter freiem Himmel abgehalten werden konnte.

Pfarrerin Sabine Feucht-Münch von der evangelischen Gemeinde und der katholische Pfarrer Michael Bartmann hatten zusammen die Predigt konzipiert, die die tatsächlich gegebene Situation der Feier „unter freiem Himmel“ zum Motto erhob. „Wir alle leben unter demselben Himmel über die Altersgrenzen hinweg und himmlische Momente bereichern uns Tag um Tag, stärken uns im Alltag“, so Feucht-Münch. „Ob wir Einheimische sind oder Fremde“, setzte sie hinzu. Das kam beim Publikum an. Die Predigt wurde von dem Gospelchor „Sound Connection“ begleitet, was den ganzen Platz um den Brunnen vor der Seniorenresidenz in Schwingungen versetzte. Die Kollekte wurde an die Flüchtlingshilfe in den beiden Hechtsheimer Kirchengemeinden weitergeleitet.

Auf den Gottesdienst folgte der sanfte Ausklang der Veranstaltung, für den man sich bei herzhafter Speise, bei Bratwurst, Spundekäs und Wein genug Zeit bis in die Abendstunden ließ, genug Zeit, um sich neu kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, miteinander zu reden und sich auszutauschen. Paul Zimmer, der Leiter von „Pro Seniore“, betonte den Sinn und den Zweck des „Hewwelfestes“: „Spaß sollte es allen Anwesenden machen, wenn der Platz um den Brunnen herum bevölkert wird und alles zu einem lebendigen Miteinander der Religionen aufspielt“ Ein Kinderprogramm mit Spielen und Malen rundete die Veranstaltung ab.